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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört Drohnenfabrik im Gebiet Charkow

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört Drohnenfabrik im Gebiet Charkow

Quelle: Sputnik © Walentin KapustinSymbolbild: Russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-30SM im Einsatz.

  • 1.01.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:59 Uhr

    Donezker Volksrepublik: Über 9.000 Zivilisten seit Beginn des Donbass-Konflikts ums Leben gekommen

    Symbolbild: Mitarbeiter der Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination dokumentieren Zerstörungen nach einem ukrainischen Beschuss von Donezk.Sergei Baturin / Sputnik

    Über 9.000 Bewohner der Donezker Volksrepublik sind seit Mai 2014 durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, meldet die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination. Die Behörde gibt auf ihrem Telegramkanal bekannt, dass in der genannten Zeitperiode insgesamt 9.152 Menschen, davon 233 Kinder getötet wurden, während 13.540 Menschen, darunter 842 Kinder, Verwundungen erlitten.

    Seit dem Beginn der Eskalation im Donbass am 17. Februar 2022 kamen 4.778 Zivilisten, darunter 142 Kinder, ums Leben, so die Behörde weiter. In diesem Zeitraum nahm das ukrainische Militär das Gebiet der DVR 28.767 Mal unter Beschuss und feuerte insgesamt über 156.000 Geschosse ab, wobei über 13.000 Wohnhäuser und über 3.000 Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt wurden. Darüber hinaus gab es 143 Fälle von Sprengverletzungen von Zivilisten an Antipersonenminen vom Typ PFM-1 Lepestok. Zehn der Betroffenen waren Kinder.

  • 21:43 Uhr

    Norwegen erlaubt unmittelbaren Verkauf von Waffen an Ukraine

    Waffen und Rüstungsgüter, die von norwegischen Unternehmen produziert wurden, dürfen ab dem 1. Januar 2024 unmittelbar an das Kiewer Regime verkauft werden. Die norwegische Regierung veröffentlichte hierzu eine Mitteilung auf ihrer Webseite, in der sie bekannt gab:

    “Norwegens Regierung hat beschlossen, den unmittelbaren Verkauf von Waffen und Rüstungsgütern der norwegischen Rüstungsindustrie an militärische Strukturen der Ukraine zu erlauben.”

    Mit dieser Erlaubnis wird ein Parlamentsbeschluss von 1959 umgangen, wonach Norwegen keinen Verkauf von Waffen und Munition in Regionen zulässt, in denen Krieg geführt wird oder das Risiko eines Kriegsausbruchs besteht. Die Regierung betonte allerdings, dass das entsprechende Verbot damit grundsätzlich nicht aufgehoben werde.

    Norwegens Außenminister Espen Barth Eide erklärte den Beschluss mit der “außerordentlichen Situation” und der angeblichen Wichtigkeit der Unterstützung der Ukraine für die norwegische und europäische Sicherheit.

  • 20:58 Uhr

    Selenskij: Kanada wird Kiew weitere NASAMS-Marschflugkörper übergeben

    Symbolbild: Ein Luftabwehrsystem des Typs NASAMS.SOPA Images / Gettyimages.ru

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat auf seinem Telegramkanal über ein Gespräch mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau berichtet. Dabei gab er an, dass Kanada dem Kiewer Regime weitere Luftabwehrsysteme vom Typ NASAMS zur Verfügung gestellt habe. Selenskij schrieb:

    “Ich bin Justin für die Bereitschaft dankbar, bei der Verstärkung des Schutzes des ukrainischen Himmels zu helfen, insbesondere für die Lieferung zusätzlicher NASAMS-Systeme und zugehöriger Raketen.”

    Selenskij fügte hinzu, dass er mit Trudeau eine Aktivierung von Verhandlungen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine vereinbart habe.

  • 20:14 Uhr

    Zivilistin stirbt bei ukrainischem Beschuss von Gorlowka

    Eine 59-jährige Zivilistin ist ums Leben gekommen, nachdem Kiews Militär die nördlich von Donezk gelegene Stadt Gorlowka unter Beschuss genommen hat. Dies berichtet die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination.

    Zuvor hatte die Behörde bekannt gegeben, dass die ukrainischen Truppen am Abend des heutigen Montags insgesamt 17 Geschosse im Standardkaliber der NATO, 155 Millimeter, auf Donezk und Gorlowka abgefeuert haben. Bei dem Beschuss wurden außerdem zwei Wohnhäuser in Donezk beschädigt.

  • 19:31 Uhr

    Putin schenkt Ehrenwaffen und Gedenkabzeichen an Teilnehmer der Militäroperation

    Im Rahmen seines inzwischen zweiten Treffens mit Teilnehmern der speziellen Militäroperation in der Ukraine hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Militärangehörigen mit Ehrenwaffen ausgezeichnet und ihnen Gedenkabzeichen in Form einer kleinen Präsidentenstandarte überreicht.

    In seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo traf Putin Angehörige von Motschützen, Panzertruppen, Luftlandetruppen, Spezialtruppen, Marineinfanterie, Luftstreitkräften und der Marine von unterschiedlichen Frontabschnitten zu einem Festessen und gratulierte ihnen zum neuen Jahr. Anschließend übergab er ihnen die Auszeichnungen und erklärte:

    “Verehrte Genossen, zur Anerkennung eurer Verdienste im Kampf werdet ihr mit persönlichen Ehrenwaffen ausgezeichnet. Ich gratuliere euch. Und zum Gedenken an unser Treffen erhält jeder von euch kleine Abzeichen – Kopien der Präsidentenstandarte. Ich gratuliere euch und wünsche euch alles Gute! Bitte richtet allen euren Kameraden meine besten Wünsche aus. Frohes neues Jahr!”

  • 18:38 Uhr

    Zahl der Toten bei ukrainischem Beschuss von Belgorod steigt auf 25

    Die Anzahl der Personen, die durch den ukrainischen Angriff auf das Stadtzentrum von Belgorod am Samstag ums Leben gekommen sind, ist auf 25 angestiegen. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

    “Zu unserer großen Trauer hat sich die Anzahl der beim Beschuss von Belgorod vom 30. Dezember gestorbenen Bewohner auf 25 Menschen vergrößert, von denen fünf Kinder sind.”

    Gladkow gab weiter an, dass sich unter den gestorbenen Kindern ein vierjähriges Mädchen befinde, deren Krankentransport durch ihre schweren Verwundungen verunmöglicht wurde. Er schrieb:

    “Um das Leben der kleinen Patientin kämpften bis zuletzt Gruppen von föderalen und regionalen Medizinern. Mein Beileid an die Verwandten und Angehörigen des gestorbenen Kindes. Ich verstehe, dass es keine Worte gibt, die diesen Kummer trösten können.”

    Die Anzahl der Verwundeten sei auf 109 Personen gestiegen, von denen 70 hospitalisiert sind, so der Gouverneur weiter.

  • 17:47 Uhr

    Explosionen in Kiew und Dnjepropetrowsk

    In Kiew und Dnjepropetrowsk (ukrainisch: Dnjepr) sind Explosionen zu hören, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Suspilne. Nach Angaben von lokalen Behörden sei in Kiew die Luftabwehr im Einsatz.

    Zuvor war auf dem gesamten Gebiet der Ukraine der Luftalarm ausgerufen worden.

  • 17:18 Uhr

    Ukrainische Granate zerstört Wohnhaus im Gebiet Belgorod – Kind entkommt knapp dem Tod

    Krasnoje, ein Dorf im Kreis Schebekino des russischen Gebiets Belgorod, ist am heutigen Montag zum dritten Mal in Folge vom ukrainischen Militär unter Beschuss genommen worden. Dies berichtet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow. In seinem Telegramkanal veröffentlichte er eine Fotoaufnahme der Zerstörungen und schreibt:

    “Weitere drei Granaten feuerte das ukrainische Militär gegen die Siedlung Krasnoje des Stadtkreises Schebekino. Es gibt einen direkten Treffer in ein Wohnhaus.”

    Gladkow fügte hinzu, dass sich in dem betroffenen Haus zum Zeitpunkt des Einschlags ein Kind befand, das den Beschuss aber überlebte:

    “In dem Zimmer, in das die Granate flog, befand sich ein Kind, es überlebte durch ein Wunder. Die Familie wurde aus dem Haus evakuiert und in Schebekino untergebracht.”

  • 16:47 Uhr

    Großbritannien will Ukraine-Konflikt um mindestens ein Jahr verlängern

    Die Zeitung The Times berichtet unter Verweis auf eine Quelle in der britischen Regierung, dass Großbritannien die Möglichkeit erwägt, den Konflikt in der Ukraine bis mindestens 2025 hinauszuziehen.

    Gemeinsam mit anderen europäischen Ländern setze Großbritannien “Mechanismen in Gang”, die militärische Hilfe an die Ukraine auch dann ermöglichen sollen, falls Donald Trump zum Präsidenten der USA wird. Leiter des britischen Militärgeheimdienstes sind nach Angaben der Zeitung der Ansicht, dass Kiew im Jahr 2024 keine Erfolge an der Front erreichen werde, weil es weder über das notwendige Personal noch über Waffen für einen Durchbruch am Schlachtfeld verfüge. Dazu zitiert The Times ihre Quelle wie folgt:

    “Im Jahr 2024 geht es nicht um einen größeren operativen Erfolg – es ist wenig wahrscheinlich, dass es in diesem Jahr einen Durchbruch geben wird. Im Jahr 2024 geht es darum, Putin bis 2025 zu ziehen.”

    Quelle

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