Quelle: Sputnik © Alexander KrjaschewSymbolbild: Einsatzkräfte während einer Übung zur Bekämpfung von Massenunruhen in Gefängnissen
In einer Strafvollzugsanstalt in Surowikino, rund 140 Kilometer von Wolgograd entfernt, haben mehrere Häftlinge Geiseln genommen. Wie die Agentur TASS meldet, wurde ein Mitarbeiter getötet. Die Zahl der Verletzten ist noch unklar.
Nach ersten unbestätigten Informationen befindet sich der Gefängnisleiter Andrei Dewjatow auf der Intensivstation.
Die Agentur Interfax meldet, dass drei Verletzte auf die Intensivstation gebracht wurden, darunter ein Insasse.
Die Geiselnahme soll während einer Sitzung der Disziplinarkommission stattgefunden haben, berichtet die russische Strafvollzugsbehörde.
Nach Angaben des Telegram-Kanals Shot sollen die Angreifer mit dem IS in Verbindung stehen. Demnach befinden sich in der Strafkolonie rund 1.230 Häftlinge. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.
Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren ein.
Unbestätigten Medienberichten zufolge fordern die Geiselnehmer zwei Millionen US-Dollar und einen Hubschrauber. Ein Mullah der Wolgograder Moschee soll mit den Geiselnehmern verhandeln.